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Netzwerk Junge Medizinethik: Virtuelles Get-Together in Zeiten des Home Office

An unserem ersten virtuellen JMED-Zoom-Stammtisch haben 20 Personen teilgenommen. Ein Ergebnis ist, dass ein Bedarf nach der Wiederholung des Formats in der aktuellen Lage besteht. Bis auf weiteres haben wir uns entschieden, den JMED-Stammtisch jeden zweiten Montag im Monat stattfinden zu lassen.

Nach den ersten Erfahrungswerten wollen wir jeweils eine feste Struktur von 60 Minuten anbieten, die moderiert (a) eine Vorstellungsrunde, (b) eine themenbezogene Diskussion und (c) JMED-Updates zu unseren nächsten Veranstaltungen bzw. zum Netzwerk allgemein umfasst.

Anschließend können alle, die möchten, den Abend gemeinsam bei einem Heiß- oder Kaltgetränk ihrer Wahl ausklingen lassen und in lockerer Atmosphäre über die Dinge zu sprechen, die uns zurzeit umtreiben.

Wann? Montag, 8. Juni 2020, ab 20 Uhr

Wer? Alle JMED-Zielgruppen 

Wie? Die Videokonferenz findet über Zoom statt. Ein Link wird den JMED-Mitglieder sowie den Abonnenten unseres Newsletters zugeschickt bzw. durch die AEM verteilt. 

Wenn es spezielle Anliegen oder Ideen eine themenbezogene Diskussion (sowohl inhaltlicher als auch struktureller Art, sowohl mit als auch ohne Corona-Bezug) können diese vorab an Solveig Lena Hansen (solveig-lena.hansen(at)medizin.uni-goettingen.de) mitgeteilt werden.

Für die Teilnahme weder eine Vorbereitung noch eine AEM-Mitgliedschaft oder vorherige JMED-Aktivität notwendig.

Wir freuen uns auf ein virtuelles Netzwerken!

Herzliche Grüße
Solveig Hansen, Robert Ranisch, Regina Müller, Nadia Primc, Giovanni Rubeis und Philipp Karschuck

Netzwerk Junge Medizinethik (JMED

www.junge-medizinethik.de

Die interdisziplinäre Ausrichtung der Medizinethik macht zum einen den Reiz unseres Faches aus, stellt für Nachwuchswissenschaftler*innen aber zugleich eine besondere Herausforderung dar. Für den Bereich Medizinethik werden bisher kaum in sich abgeschlossene universitäre Studiengänge angeboten. Nachwuchswissenschaftler*innen finden den beruflichen Weg in die Medizinethik zumeist über einen „fachfremden“ Studienabschluss. Eine Promotion und/oder mehrjährige Forschungstätigkeit in dem vergleichsweise kleinen Fach der Medizinethik bedeutet für viele Nachwuchswissenschafter*innen, dass Ihnen die berufliche Rückkehr in ihr ursprüngliches Studienfach erschwert wird. Eine langfristige Perspektive in der wissenschaftlichen Forschung und Lehre wird hierdurch deutlich geschmälert.

Um diese Besonderheiten des Faches zu adressieren, möchte das „Netzwerk Junge Medizinethik“ Nachwuchswissenschaftler*innen im Bereich der Medizinethik eine Plattform bieten. Wir möchten zum fachlichen und methodischen Austausch, zur Weiterqualifikation und zur Vernetzung der jungen Medizinethiker*innen beitragen. Dabei geht es nicht nur um die Verständigung über das Fach der Medizinethik; vielmehr sollen auch unsere Forschungsthemen, mögliche Berufswege und universitäre Erfahrungen diskutiert werden.

Das Netzwerk Junge Medizinethik (JMED) strebt eine forschungs- und fachbezogene Diskussion an, ebenso wie die Möglichkeit zur Weiterqualifikation unter der Leitung von professionellen Trainer*innen. Es richtet sich an Post-Doktorand*innen und fortgeschrittene Doktorand*innen, die im Bereich der Medizinethik forschen oder allgemein einen wissenschaftlichen Forschungsschwerpunkt in der Erforschung und Reflexion der Normen innerhalb der Lebenswissenschaften, des Gesundheitswesens, der Medizin und Pflege haben. Hierunter lassen sich so unterschiedliche Fach- und Teilgebiete wie die Bioethik, Philosophie, Medizinsoziologie, Public Health, Medical Humanities, Medizinrecht, Theologie, Pflegewissenschaften usf. zählen.

Die Treffen des Netzwerks finden zwei Mal jährlich statt: im Rahmen der AEM-Jahrestagung (September) und zu Beginn des Kalenderjahres (Januar). Die Organisation der Treffen rotiert zwischen verschiedenen Instituten.

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