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Heidelberg: Wissenschaftliche_r Mitarbeiter_in (100%) - Nr.2

Kategorie: Allgemein, Jobs


Kennwort: LinCDat SoWi

Am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg, Arbeitsgruppe Professor Dr. Dr. Eva Winkler „Ethik und Patientenorientierung in der Onkologie“ (NCT-EPOC), ist die Stelle einer/s

Wissenschaftlichen Mitarbeiter/in für 3 Jahre (100%)

möglichst ab dem 15. Februar 2019 zu besetzen.

Die Stelle dient der sozialempirischen Erforschung von medizinethischen Fragestellungen im Rahmen des DFG-geförderten LinCDat Projekts (Learning from Clinical Data. Ethical, Social and Legal Aspects). Das interdisziplinäre Projekt vereint ethische, rechtliche und sozialempirische Forschungsfragen, Expertisen und Methoden. Ziel ist es, die Benutzung medizinischer Daten aus der Patientenbehandlung zu Forschungszwecken unter Berücksichtigung der Perspektiven von Patienten, Ärzten und medizinischen Institutionen zu erforschen. Vorteile und Risiken für die Betroffenen sollen identifiziert werden.

Das sozialempirische Teilprojekt unter der Leitung von Eva Winkler und Christoph Schickhardt widmet sich insbesondere der Erforschung von Einstellungen, Meinungen und Haltungen von Patienten und Ärzten. Um ein umfassendes Verständnis zu erlangen, sollen quantitative Methoden (schriftliche Befragung), aber auch qualitative Ansätze (Experteninterviews) zum Einsatz kommen. Die sozialempirischen Ergebnisse sollen Grundlage der Ausarbeitung von zu publizierenden medizinethischen Analysen und Praxisempfehlungen werden. Eine inhaltliche Einarbeitung in soziale, regulative, organisatorische und normative Aspekte, Fragestellungen und Thematiken aus dem zu erforschenden Feld ist unverzichtbar.  

Aufgabengebiet:

  • Sozialempirische Forschung und Projektarbeit, u.a. Vorbereitung, Durchführung und Auswertung empirischer Datenerhebungen
  • Ausarbeitung von konkreten Handlungsempfehlungen für die Praxis (in Zusammenarbeit mit den anderen Teilprojekten)
  • Wissenschaftliches Publizieren (vor allem in biomedizinischen und medizinethischen Journals,  deutsch und englisch)
  • Praktische Serviceleistungen
  • Enge Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen innerhalb der interdisziplinären Arbeitsgruppe EPOC und über die Arbeitsgruppe hinaus

Voraussetzungen:

  • Teamfähigkeit (die  AG arbeitet und publiziert im Team)
  • Abgeschlossenes Studium einer Sozialwissenschaft, vorzugsweise der Soziologie, der Psychologie oder anderer einschlägiger Fächer
  • Ausgewiesene Kenntnisse und Erfahrungen in der Anwendung sozialempirischer Methoden und Auswertungsverfahren (idealerweise quantitativ und qualitativ)
  • Erfahrung in wissenschaftlicher Projektarbeit (wünschenswert)
  • Abgeschlossene Promotion oder vergleichbare Leistungen (wünschenswert)
  • Interesse an medizinethischen Fragestellungen und Bereitschaft, sich in die normativen Diskurse einzuarbeiten; Vorkenntnisse in der Medizinethik sind wünschenswert
  • Wissenschaftliche Publikationen in den genannten Gebieten sind von Vorteil
  • Sehr gute Englisch-Kenntnisse in Schrift und Sprache
  • Freundliches Auftreten, sicherer Umgang mit Menschen, Zuverlässigkeit, Loyalität
  • Selbstständiges Arbeiten und Eigeninitiative
  • Offenheit und Interesse für interdisziplinären Diskurs und Austausch (Forschung und Publikationen sind stets projektbezogen und finden im Team statt)

Unser Angebot:

  • Mitarbeit in einer interdisziplinären medizinethischen Forschungsgruppe
  • Bearbeitung aktueller und zukunftsweisender Fragestellungen aus dem dynamischen Kontext moderner medizinischer Forschung und Versorgung
  • Starker Praxisbezug
  • Dissertation zum Dr.sc.hum möglich
  • Zusammenarbeit mit Experten aus den Bereichen der Medizin- und Bioinformatik, Grundlagen- und translationalen Forschung
  • Teilnahme an internen und externen Fortbildungen, Kongressen wird gewünscht und gefördert
  • Vergütung nach TV-L

Angestrebter Arbeitsbeginn ist der 15. Februar 2019. Die Stelle ist auf 3 Jahre befristet, eine Weiterbeschäftigung darüber hinaus ist gegebenenfalls möglich.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Katja Mehlis (Katja.Mehlis(at)uni.med-heidelberg.de ,
Tel.:  06221- 56  35 727) oder Herrn Dr. Christoph Schickhardt (Christoph.Schickhardt(at)med.uni-heidelberg.de , Tel.: 06221- 56  36 756).

Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen (bitte alles in elektronischer Form und in einer PDF Datei) senden Sie bitte bis zum 15. November 2018 unter dem Kennwort LinCDat SoWi an personal.jaeger(at)med.uni-heidelberg.de

Das Universitätsklinikum strebt die Erhöhung des Frauenanteils in den Bereichen an, in denen sie unterrepräsentiert sind. Entsprechend qualifizierte Frauen werden um ihre Bewerbung gebeten.

Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung vorrangig eingestellt.